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Mal eben nach Dessau

(Der Beitrag enthält unbezahlte Werbung)

Ein Tagesausflug mit Stadtbesichtigung erstreckt sich in der Regel nicht über eine Strecke von – hin und zurück – 900 km an einem Tag. Um genau zu sein, innerhalb von 10 Stunden. Bei uns kann das schonmal vorkommen.

Die Fahrt war lang, die Besichtigung dafür umso kürzer. Selbstverständlich gab es für diesen Städtetrip einen guten Grund. Mein Sohn und ein langjährigerFreund – inzwischen auch von der Familie – sind seit kurzem Inhaber eines Burger-Restaurants im Westernstil in Darmstadt: das ‚Red Barn Saloon Western-Restaurant & Cocktailbar‘. Eine wundervolle Sache: wir haben wieder eine Location in Darmstadt, in der wir uns zu Hause fühlen, großartige Burger und andere Köstlichkeiten – auch in flüssiger Form – genießen können. Perfekt! Eine schöner Zufall will es, dass sich in diesen Räumen vor rund dreißig Jahren unser Stammlokal befunden hat. Zu einem gutgehenden Restaurant gehört natürlich auch eine Transportmöglichkeit, die gleichzeitig als Werbeträger genutzt werden kann. Und genau dieser Umstand hat uns nach Dessau geführt.

Das Objekt der Begierde harrte dort der Dinge, die kommen sollten. Diese starteten mehr oder weniger ausgeschlafen um 5 Uhr morgens. Vier große Menschen in einem mittelgroßen Cabrio. Es war witzig, es war gemütlich, es wurde eng und enger. 450 km einfach Strecke veranlassen alle Beinen, ältere besonders, ihr Recht auf mehr Platz einzufordern – allerdings ohne Erfolg.

Am Zielort angekommen, haben wir das Fahrzeug gebührend bewundert und dann die Jungs ihrer Aufgabe überlassen, ihre Beute nach Hause zu fahren. Mein Mann und ich nutzten die Gelegenheit, einen kurzen Blick auf das Bauhaus Museum Dessau zu werfen. Leider hatten wir nicht genug Zeit für einen ausgiebigen Besuch. Man muss manchmal eben auch mit dem zufrieden sein, was man bekommen kann und das war in diesem Fall zumindest ein äußerer Eindruck des Bauwerks.

Bauhaus Museum Dessau

Das Wetter hat es gut gemeint und so konnte ich einige Bilder der Fassade – zum Teil mit Spiegeleffekt – sowie von einigen Skulpturen im angrenzenden Stadtpark erhaschen.

Spiegelfassade Museum
„Anette“ von Horst Brühmann
„Liegende“ von Horst Brühmann

Gestärkt mit leckeren Brötchen ging’s nach einer guten Stunde schon wieder auf die Autobahn Richtung Heimat. Rechts und links der Fahrtstrecke gibt es einige Windparks. Ich finde, diese riesigen Windmühlen sind immer irgendwie schaurig schön: die Aufnahme konnte ich während der Fahrt durch die Windschutzscheibe machen.

Harmlose Riesen oder Krieg der Welten?

Der Samstag war stressig, aber unterhaltsam. Und ratet mal, was es abends zur Belohnung gab – richtig: Burger!

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