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Ich bin’s – Blacky

Behandlung

Hier bin ich wieder. Mein Thema heute: ‚Wie werde ich korrekt behandelt?‘

Mit Respekt! Es versteht sich von selbst, dass ich nicht zu diesen albernen Katzen gehöre, die auf jeden Schoß krabbeln und sich anbiedern -peinlich. Die es toll finden, wenn man sie sich über die Schulter wirft oder hoch über die Köpfe hält. Nein, auch nicht mit dem Kopf nach unten!

Ich möchte nicht durch das Haus gejagt werden, nur weil mich unbedingt jemand – und hier spreche ich direkt die jüngeren Familienmitglieder an – in die Finger bekommen will, um mich auf den Schoß zu setzen und an den unmöglichsten Stellen zu streicheln. Oder mich womöglich als Spielzeug zu benutzen. Ich kann mein Unbehagen über falsche Handgriffe sehr wohl zum Ausdruck bringen. Ich verfüge über scharfe Krallen und genau die kommen dann zum Einsatz. Natürlich beschweren sich diese Zweibeiner über blutige Kratzer. Sie sollten mich respektieren, dann passiert so was nicht!

Es bereitet mir Wohlbehagen, am Hinterkopf und um die Ohren herum gekrault zu werden. Meine Menschenfrau macht da manchmal was mit meiner Nase: mit einem feuchten Finger über die feinen Härchen streichen…. hmmmmmm, nicht schlecht! Auch mal kurz unter dem Kinn vorbei schauen, ist ok. Aber damit ist meine Toleranzgrenze erreicht. Beine, Pfoten und Schwanz: Tabuzonen! Mich auf den Rücken drehen und meinen Bauch kraulen: Blut wird fließen! Aber einer der jungen Menschenmänner hat da einen Trick drauf. Er legt mich rücklings auf seine Beine und umfasst seitlich meinen Kopf und bleibt ganz ruhig mit mir sitzen. Ich muß zugeben, dass mich das außer Gefecht setzt. Wenn auch nur für kurze Zeit. Ich sollte besser aufpassen. Solch eine Schwäche zu zeigen, untergräbt mein Ansehen als halbwilder Kater!

Zum Thema wild: Ich spiele gerne. Mein Menschenmann weiß das und nimmt da so ein Ding mit Schnur und Federn dran, dem ich über die Möbel oder dem Rasen hinterher jage. Das macht Spaß! Noch mehr Spaß macht es Federn zu jagen, in denen ein lebender Vogel steckt. Ober diesen winzigen Dingern mit Fell und langen nackten Schwänzen aufzulauern, die so schön quieken…. aber ich schweife ab!

Der Umgang mit mir ist einfach. Regelmäßig und ausreichend füttern. Mich in Ruhe schlafen lassen. Mit mir spielen, wenn ich es einfordere. Die Türen öffnen, wenn ich hinaus, hinein oder auch nur prüfen möchte, ob dieser Vorgang bei Bedarf reibungslos funktioniert. Und bitte nicht auf meine Pfoten treten!

Ich denke, nächste Woche werde ich die Sache mit dem Futter näher erläutern. Bis dann!

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