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Das andere Leben

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Wie setzt uns dieses biestige Virus doch zu! Wir gehen uns aus dem Weg, vermeiden Nähe zu anderen Menschen, Körperkontakt ist ein Tabu geworden. Weder Familienmitglieder noch Freunde werden umarmt, sofern sie nicht dem eigenen Haushalt angehören. Die derseitige Ansteckungsgefahr soll zu groß sein. Anzeichen jeder noch so kleinen Erkältung bei sich selbst und anderen werden argwöhnisch beobachtet, Husten und Niesen in der Öffentlichkeit ist ein No-Go geworden, unweigerlich geahndet mit mißtrauischen Blicken. Besuche in Heimen und Kliniken sind untersagt. Die Aufnahme im Krankenhaus zu einer unumgänglichen Behandlung führt sofort in die Quarantäne, bis das Testergebnis vorliegt – so meinem Mann geschehen.

Unser Bildungswesen sieht sich mit Herausforderungen konfrontiert, die erst noch gemeistert werden müssen. Auf die Ergebnisse darf man gespannt sein. Immerhin gibt es seit Montag ein Silberstreif an Horizont: Geschäfte können wieder öffnen. Betreten derselben ist ab kommender Woche nur vermummt möglich – pardon, möglich für Menschen mit Mund-Nasen-Schutz. Nur bitte vergeßt nicht, Eure Masken im Auto abzunehmen – das Gesicht muß auf einem Blitzerfoto erkennbar sein! Bleibt die Frage, wann Gastronomie und andere Einrichtungen wieder zugänglich sein werden – sofern sie sich lange genug über Wasser halten können. Wie sieht es mit all denen aus, die in Homeoffice und Kurzarbeit sind? Welche Regelungen wird es für uns geben? Mein Arbeitgeber hat dieser Tage seinen Mitarbeitern einfach mal so zwischendurch einen tollen Gruß geschickt, ein ‚Durchhalte-Survival-Kit‘ mit Specials von Chicago Williams:

Vielen Dank
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