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Ostern 2021

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Ostern haben wir über viele Jahre hinweg im größeren Kreis gefeiert. Zum Brunch geladen wurden Freunde und Familie, der in der Regel morgens um elf Uhr begann und irgendwann in den Abendstunden endete. Jeder hat zu essen und trinken beigesteuert. Das harmlos weich gekochte Hühnerei mit frisch aufgebackenen Brötchen, Räucherlachs und Sekt eröffnete das Fest. Die Kinder begaben sich noch davor auf Beutezug. Ostereier, Hasen und andere versteckte Leckereien wurden in Windeseile gesucht und gefunden. Gerne haben wir sie aufgrund des dabei einsetzenden Staubsaugereffekts liebevoll mit Elise der Ameisenbärin verglichen. Wer erinnert sich an diese Dame?

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Home Office

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Ich vermisse nach nunmehr drei Monaten Tätigkeit am eigenen Schreibtisch den persönlichen Austausch mit meinen Kollegen. Auch wenn wir ständig über Chats kommunizieren, kann doch nicht alles online aufgefangen werden. Lachen zum Beispiel. Wir haben viel gelacht im Büro. Das fehlt mir am meisten.

Nicht so einsam wie es aussieht

Eiskalt erwischt wurde ich genau an dem Montag, an dem unser Meeting zur Planung vom Home Office angesetzt war. Nicht für mich! Aufgrund von Infektionsfällen im Bekanntenkreis, die – wie kann es anders sein – übers Wochenende bekannt wurden, sah ich mich gezwungen Home Office sofort zu starten. Nur noch mal kurz mit dem Auto zum Büro, Equipment in Empfang nehmen und ab mit meiner Beute nach Hause, Stecker rein und los.

Dachte ich! Um den Datenschutz nicht zu verletzen möchte ich nur soviel sagen, dass ich mit dem Einrichten meines Arbeitsplatzes meine Grenzen austesten durfte! Nicht allen von uns, die zum Jahrgang 1957 gehören, fällt das in den Schoß! An dieser Stelle möchte ich nicht vesäumen anzuerkennen, dass unser IT-Administrator in diesen Tagen überhaupt Anrufe entgegengenommen oder E-Mails geöffnet hat, die irgendwie mit mir in Verbindung standen. Vielen Dank!

Schnell wurde klar: die Arbeitsfläche meines Schreibtischs war zu klein! Wenn ich nicht ständig Firmenlaptop, Tastatur und Monitor hin und her räumen wollte, um abends noch mit meinen Aquarellsachen arbeiten zu können, mußte ich etwas unternehmen. Da ich ein eigenes Zimmer habe, war das die leichtere Übung. Möbel etwas umstellen und schon war genug Platz da, um die Arbeitsfläche zu vergrößern. Gefällt mir gut und direkt aus dem Fenster schaue ich jetzt auch. Ich hab’s gut!

Mein privater Laptop – Headset ist Deko

So weit so gut!

Die gelegentlich offenstehende Zimmertür ermöglicht es unserem Kater, die für seine Spezies typische therapeutische Wirkung zu entfalten und somit Depressionen vorzubeugen. Der unmittelbare Familienanschluß sorgt für Geborgenheit, Amüsement und für zu Berge stehende Haare. Es ist so, dass mein Headset per Kabel – mein Mann nennt dieses Sklavenkette – mit dem Laptop verbunden ist. Damit ist mein Aktionsradius etwas eingeschränkt. Will heißen, ich komme während eines Telefonats nur mit sehr ausgestrecktem Bein und auch dann nur mit Hilfe der Fußspitze an meine Zimmertür, um diese zu schließen. Denn – wie es in Familien so ist – zanken sich die Mitglieder auch mal. Zumeist lautstark und sicher nicht für telefonische Gesprächspartner zum Mithören geeignet.

Gibt es den Freud’schen Blick?

Man kann sich an Home Office gewöhnen.

Später aufstehen? Sehr angenehm. Vereiste Autos? Egal. Schlittern über glatte Straßen? Kein Thema. Die Mittagspause für viele Dinge nutzen können? Super. Die Herrin über Frischluftzufuhr sein? Wunderbar. Hier ein Augenzwinkern, liebe Kollegen 😉

Es gibt aber auch Fallen. Warum den gemütlichen Schlafanzug gegen Tageskleidung eintauschen, Haare fönen, Make-up auflegen und Nägel lackieren? Schließlich hat das Telefon – sofern kein Video Call ansteht – keine Augen. Weil wir Spiegel haben! Und ich für meinen Teil möchte mich nicht vor dem Wesen, das mit daraus entgegenblickt, erschrecken! Kleine Annehmlichkeiten wie warme Socken sind erlaubt!

Eine weitere, ganz üble Falle ist der Kühlschrank. Vielfraße wie ich legen zwar auch im Büro ihre Depots an, die aber mit der heimischen Küche nicht kongurieren können. Ich gebe ehrlich zu, dieses Problem nicht im Griff zu haben. Käse und Schokolade finde ich immer – und sei es das Nutellaglas. Aber was soll’s! In den nächsten Wochen wird mir der Lockdown noch genug Gelegenheit geben, an meiner Disziplin zu arbeiten…

Lockdown. Kontakteinschränkungen. Home Office. Das Leben ist langweilig geworden, eintönig. Es ist so ruhig geworden, dass ich die Wanduhr ticken höre, die ich nicht habe und nie haben wollte.

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Kurz im Schnee

Um es gleich vorweg zu nehmen: es waren keine Menschenmassen, die die Neunkircher Höhe im Odenwald gestürmt haben, alles war im grünen Bereich, Polizei dezent präsent. Aber da waren sie: Menschen ohne Maske, lachend und sich grüßend. Menschen, die einfach den Schnee genossen haben, ein paar Kinder auf Schlitten. Nichts Großes, aber ein kleines Stück Normalität. Dafür war die Natur an diesem Tag um so großartiger: glitzernder Schnee in der Sonne. Luxus. Reines Labsal für die Seele.

Schnee an Weihnachten ist hier im Rhein-Main-Gebiet Mangelware, ein Traum, der selten in Erfüllung geht. Das war auch dieses Jahr nicht anders. Um so schöner war dieser Ausflug!

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Igel

Es wird ruhig des Nachts in unserem Garten. Die Igel haben sich wohl in den Winterschlaf begeben.

Zwar sind die Schälchen mit Katzenfutter am Morgen mehr oder weniger leer, aber das geht jetzt eher auf das Konto unseres Katers und hungriger Artgenossen, die von ihm gefüttert werden. Er hat uns beigebracht, wie wichtig zwei gepflegte Futterstellen für Freigänger sind. In der Küche, um sich in aller Ruhe sattfressen zu können. Im Garten für das Schnäuzchen voll zwischendurch und um einer stets drohenden Hungersnot vorzubeugen.

Igel wissen Katzenfutter und ein Schälchen Wasser sehr zu schätzen und widmen sich diesem Angebot gerne abends und auch mitten in der Nacht. Gierig, nicht besonders vorsichtig und laut. Fängt es in den dunkleren Ecken des Gartens an zu rascheln und zu schnaufen, sind sie im Anmarsch. Reste vom Katzenfutter, die unser Blacky und tierische Durchreisende übrig gelassen haben, werde gerne genommen. Die spitzen Schnauzen unserer Freunde schnappen auch den allerletzten Rest vom Schüsselrand. Ich habe schon beobachtet, dass der Kopf in einer und das stachlige Hinterteil in der anderen Schüssel hingen. Wirklich witzig. Sind die Schalen leer, werden diese nicht selten über den Terrassenboden geschoben oder sogar umgekippt. Ob der Grund dafür nun Spieltrieb oder eine mit Nachdruck an die Dosenöffner zum Ausdruck gebrachte Bitte ist, gefälligst für Nachschub zu sorgen (ich neige zu letzterem) – ein Höllenspektakel ist es auf alle Fälle.

Ihr Nest vermute ich hinter oder unter dem kleinen Gartenschuppen. Dort abgeladenes Laub und kleine Grünabfälle sorgen wahrscheinlich für eine angenehme Wohnatmosphäre. Hier sind sie ungestört und Katzen lassen sie ohnehin in Ruhe. Es ist nicht schwer, kleinen Wildtieren einen Unterschlupf und etwas Unterstützung bei der Nahrungssuche zu bieten. Zumal trockene Sommer und eine zunehmende Insektenknappheit für Igel gefährlich werden. Auch ein aufgrund zu hoher Temperaturen unterbrochener Winterschlaf führt zur notwendigen Nahrungssuche. Denken wir also nicht nur an Meisenknödel und gut gefüllte Vogelhäuschen, sondern auch an die anderen Gartenbewohner – es lohnt sich. Eine Tierdoku in Wirklichkeit hat doch auch was!

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Kater, Frosch & ich

Mein Mann hat mir letztes Jahr viel Freude mit der Anlage eines Gartenteichs bereitet. Der uns zur Verfügung stehende Platz reicht leider nicht für ein Gewässer mit Fischen aus, aber für einen kleinen Tümpel allemal. Natürlich begrünt soll er Lebensraum für Insekten bieten.

Der Anfang

Im Geburtsjahr unseres Teichs habe ich ständig darauf gehofft, dass sich irgendein Frosch – auf der Suche nach einem neuen Zuhause – zu uns verirrt. Vor einigen Monaten war es dann endlich soweit! Plötzlich war da ein Platschen zu hören und kleine Bewegungen der Wasseroberfläche. Fortan habe ich unseren Minisee belagert, nachts bin ich mit einer Taschenlampe angerückt. Meine Familie und unsere Nachbarn haben sich gleichermaßen über mich amüsiert. Und da war er dann tatsächlich irgendwann zu sehen: ein bräunlichgrüner kleiner Kerl hatte seinen Platz gefunden.

Entzückend! Ich war begeistert! Die Katze auch!

Der heiße Kampf ums kalte Tier gegann. An dieser Stelle muß ich erwähnen, dass Blacky seinen Jagdinstinkt pflegt und das auch unter Beweis stellt. Er ist ein eifriger Jäger.

Oft genug habe ich versucht, ihn von einem Opfer abzulenken. Meistens erfolglos. Aber Frösche scheinen recht robuste Tiere zu sein, vielleicht schmecken sie im Naturzustand auch einfach nicht besonders gut. Jedenfalls hat unsere Amphibie einige Attacken überstanden. Ich war daran nicht unmaßgeblich beteiligt – konnte ich sie unserer Samtpfote doch abjagen. Eines Tages waren es zwei Wasserbewohner. Unser beider Interesse wuchs!

Man muß sich einmal vorstellen, dass dieser verrückte Kater mit allen Vieren ins Wasser springt. Er tut’s. Ich habe daneben gestanden. Die Bühne dieses Schauspiels bildete die flachere Pflanzzone – ausreichend die Katze zu wässern, einen Frosch in ihr Maul zu befördern, alle beide dem Wasserloch entkommen zu lassen und mich in eine Furie zu verwandeln.

Die Furie brachte den Jäger auch in diesem Fall wieder um sein Opfer, schnappte sich dieses in der hohlen Hand, beförderte es zurück ins nasse Element und hielt mehrere Minuten – anhand einer Gießkanne – die Samtpfote davon ab, wieder hinterher zu springen. Irgendwann wurde es Blacky zu dumm, gab mir seine tiefste Verachtung mit loderndem Blick zu verstehen und zog ab.

So und ähnlich spielte sich das Theater des öfteren ab. Einmal wollte mein Mann sich einen Scherz mit mir erlauben: ‚ Hey Nicole, schau mal, Blacky spielt mit etwas auf der Wiese. Ich glaube, es ist dein Frosch‘. Wie’s der Zufall so wollte – der Kater hatte ihn tatsächlich zwischen den Krallen. Daraufhin inspizierte ich unseren Keller und förderte zwei Abstellgitter zu Tage, die bestens auf eine Seite des Teichs passen. So weit, so gut! Die Wassergeister können sich darunter in Sicherheit bringen, sich sogar auf einem Tongefäß und Steinen sonnen und der Kater guckt…

Ich bin stolz auf mich – auch wenn mein Man meine Schutzvorrichtung mit einem Gully vergleicht. Da steh‘ ich doch drüber!

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Lesen

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Ich möchte einfach nur meine Lieblingsliteratur mit Euch teilen.

Früher – da ist es wieder, dieses Wort! – war ich eine Leseratte. Wahrscheinlich begünstigt durch die Tatsache, dass ich als Kind ständig krank war. Hatte ich mir einmal etwas eingefangen, war ich in der Regel für die nächsten vier bis sechs Wochen der ängstlichen Fürsorge meiner Eltern ausgeliefert. Ohne meine Bücher wäre ich nicht an Bronchitis oder einer Kinderkrankheit gestorben, sonder aus purer Langeweile. Kann sich von Euch noch jemand an Enid Blyton erinnern? Den meisten fallen hierzu wahrscheinlich sofort ‚Hanni und Nanni‘ ein. Wobei meine Lieblingsgeschichten die über Dollys Schulzeit auf einem englischen Burginternat waren.

Wikipedia gibt hierzu allerdings folgende Information: ‚Die Namen der Figuren und Orte wurden eingedeutscht, die Übersetzungen weichen auch sonst erheblich von den englischen Originalen ab. Sie wurden vor allem gekürzt, teilweise fehlen ganze Kapitel.‘

Sehr schade im Nachhinein! Trotzdem hat auch die offenbar unzureichende deutsche Fassung ausgereicht, um meinen Fable für Burgen, Landschaften und Geistergeschichten der Insel zu begründen.

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Kurzes Zwischenspiel am Rhein

Sollte es denn tatsächlich wieder zurückkehren, unser normales Leben? Ein Leben, in dem man sich trifft, umarmt, an einem Tisch in der Sonne sitzt mit Blick auf den Fluß und eine Tasse Kaffe bestellt? Die Gäste ohne Maske, sogar bei Durchquerung des Restaurants. Meine Kollegin und ich haben uns einfach mal so zur Begrüßung in der Öffetlichkeit umarmt, weil wir uns zwei Monate – bedingt durch Kurzarbeit – nicht gesehen haben. Keine Ahnung, ob das nun eigentlich unter Androhung von Verbannung oder Kerker verboten ist – es war einfach gut.

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Das andere Leben

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Wie setzt uns dieses biestige Virus doch zu! Wir gehen uns aus dem Weg, vermeiden Nähe zu anderen Menschen, Körperkontakt ist ein Tabu geworden. Weder Familienmitglieder noch Freunde werden umarmt, sofern sie nicht dem eigenen Haushalt angehören. Die derseitige Ansteckungsgefahr soll zu groß sein. Anzeichen jeder noch so kleinen Erkältung bei sich selbst und anderen werden argwöhnisch beobachtet, Husten und Niesen in der Öffentlichkeit ist ein No-Go geworden, unweigerlich geahndet mit mißtrauischen Blicken. Besuche in Heimen und Kliniken sind untersagt. Die Aufnahme im Krankenhaus zu einer unumgänglichen Behandlung führt sofort in die Quarantäne, bis das Testergebnis vorliegt – so meinem Mann geschehen.

Unser Bildungswesen sieht sich mit Herausforderungen konfrontiert, die erst noch gemeistert werden müssen. Auf die Ergebnisse darf man gespannt sein. Immerhin gibt es seit Montag ein Silberstreif an Horizont: Geschäfte können wieder öffnen. Betreten derselben ist ab kommender Woche nur vermummt möglich – pardon, möglich für Menschen mit Mund-Nasen-Schutz. Nur bitte vergeßt nicht, Eure Masken im Auto abzunehmen – das Gesicht muß auf einem Blitzerfoto erkennbar sein! Bleibt die Frage, wann Gastronomie und andere Einrichtungen wieder zugänglich sein werden – sofern sie sich lange genug über Wasser halten können. Wie sieht es mit all denen aus, die in Homeoffice und Kurzarbeit sind? Welche Regelungen wird es für uns geben? Mein Arbeitgeber hat dieser Tage seinen Mitarbeitern einfach mal so zwischendurch einen tollen Gruß geschickt, ein ‚Durchhalte-Survival-Kit‘ mit Specials von Chicago Williams:

Vielen Dank
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Er kam zur rechten Zeit

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Die letzten beiden Miezen unsere alten Katzenbande mußten wir vor rund einem Jahr gehen lassen. Beide waren krank. Genau zu dieser Zeit erschienen in unserem Garten zwei – wie es schien – junge schwarze Katzen. Beide scheu, beide hungrig. Sylvester und Bella, in den letzten Tagen bzw. Wochen ihres langen Lebens als Freigänger, ließen die beiden Neuzugänge erstaunlicherweise halbwegs in Ruhe. Als Sylvester in unserem Wohnzimmer für immer einschlief, hielt Black auf der Terrasse Wache – so schien es. Der Gedanke, dass schwarze Katzen Unglück bringen, wehte nur kurz durch unsere Köpfe und wurde selbstverständlich wieder verworfen!

Zu diesem Zeitpunkt hatte sich einer der kleinen Streuner wohl bereits entschieden, unser Zuhause als das Seine ins Auge zu fassen und überzeugte wohl auch seine Begleitung davon – diese war immer seltener zu sehen.

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Ach ja, gute Vorsätze

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Und wieder hat ein neues Jahr begonnen. Bereits einige Tage schreiben wir nun bereits 2020 – zugegeben, meine Finger wollen das noch nicht fließend tippen.

Ein Geschenk – supersüße Glaskatzen
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